Kradreiter

Die Kradreiter vom Clan des “Kärntn Tschäpta” gehören einem elitären, kurvenräuberischen Bergstamm an, der im Süden einer mitten in Europa gelegenen Alpen- und Bananenrepublik haust.
Wichtigstes Ereignis für die Clanmitglieder ist die alljährliche „Rollin’Toys Biker helfen Kinder Tour“, bei der alle Kradreiter auf brüllenden Feuerstühlen die Land-, Wald und Bergstraßen Karantaniens nach Unterstützung für benachteiligte Kinder und Jugendliche durchbiken.

Jagdgerät ist das Krad oder der Reitwagen, ein laut brüllendes ehernes, motorisiertes Stahlpferd mit dem der Clan wagemutig auf Beutezug ausreitet.

Die Clanmitglieder werden als sozial-engagiert, freundlich und freiheits-liebend charakterisiert. Es wird angenommen, dass ihre gebückte Körper-haltung im Laufe der Evolution durch die Reitwagen-Aerodynamik geformt wurde. Fundierte Aussagen darüber gibt es nicht, da Kradreiter in freier Wildbahn meist nur auf dem Reitwagen hockend und von hinten gesichtet wurden.

Lebensraum des gemeinen Kradreiters sind die Straßen Mittel-; Süd-; West- und Nordeuropas.

Der Clan erhebt weder Anspruch auf ein Territorium, noch auf eine Kutte und und schon gar nicht auf das Präfix “MC”. Dennoch achten und respektieren die Kradreiter die Regeln der Szene.

Während des harten, motorradarmen, karantanischen Winters ernähren sich die berüchtigten “Bändiger der Alpenpässe” von mühsam, gesammelten Sagen und Märchen vergangener Jagdsaisonen.

Bei sogenannten “Benzingesprächen” wird eingefahrene Beute glorifiziert, heldenhaft ausgeschmückt und unauslöschlich in der Stammesbibel verewigt.

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